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BETRUG UND INTERNET
43% aller Betrügereien im Internet finden statt
bei online-Auktionen!!

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49.711 Anzeigen wegen "online-Betruges" wurden nach
dem IFFC Internet Fraud Report 2001, herausgegeben unter Mithilfe des amerikanischen FBI, in
einem einzigen Jahr
erstattet.
Allein 42,8% aller Anzeigen betrafen Betrügereien auf den derzeit so außerordentlich beliebten Internetauktionen, jede fünfte Anzeige erfolgte wegen Nichtlieferung oder -zahlung von online bestellten Waren oder Dienstleistungen, jede sechste Anzeige
betraf die sog. "Nigeria-mails". Nur 10% der Betrügereien entfielen auf Kreditkartenbetrug (s. Graphik).
Beim Kauf oder Gebot auf von anonymen Verkäufern auf den diversen online-Platformen oftmals weit unter Marktpreis
offerierten Marken und Lots ist also Vorsicht geboten. Wenn Referenzangaben fehlen oder gar nur eine e-mail Adresse angegeben ist, sollte grundsätzlich nicht geboten und schon gar keine Vorkasse geleistet werden.
Angebliche Beurteilungen von anderen anonymen Verkäufern oder Mitbietern ersetzen niemals die Referenzen eines
unter seinem Namen und mit seinem gutem Ruf anbietenden Fachhändlers,
welcher darüberhinaus Garantien als Dienstleistungen erbringt..
Insbesondere ist zu beachten, daß die Haftung des Veranstalters von sog. "online-Auktionen" völlig ausgeschlossen ist;
Verantwortliche distanzieren sich geradezu von den auf der Platform stattfindenden Transaktionen:
"Unsere Kunden bringen ihr Produkt selbst mit, sie antworten selbst auf die Beschwerden ihrer Geschäftspartner... Wir fassen keine Ware an. Bei Ebay können wir die gesamte Technik aus San Jose in Kalifornien
erledigen" (Meg Whitman, Chefin des online Auktionshauses Ebay im Spiegel 30/2001).
Beim online-Kauf jeder Art sollte der potentielle Partner vor Bestellung und Zahlung genau unter die Lupe genommen werden; prüfen Sie auf den Web-Seiten alle Angaben: Anschrift, Eintrag
im Handelsregister, Verkaufsbedingungen und Funktionsfähigkeit der
e-mail-Adresse; mail-Adressen bei kostenlosen Anbietern, welche
Anmeldungen kaum prüfen oder keine Kreditkartenangaben verlangen sind
wenig vertrauenswürdig.
Doch auch nach genauer Prüfung des potentiellen Geschäftspartners sollten Kreditkartenangaben nicht ohne weiteres gemacht
werden:
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oft wird eine sichere online-Verbindung zwecks Transfer der Daten
Ihrer Karte nur vorgetäuscht; die bekannten Symbole, wie Schloß und Schlüssel oder SSL-Kennzeichnung sind keine Garantie für das Vorhandensein der Möglichkeit einer sicheren Datenübertragung
(s. Bild rechts).
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Angabe
des Seitenbetreibers: "Gesicherter elektronischer Bestellschein -
Browsermeldung: Dieses
Formular wird ohne Verschlüsselung gesandt!" |
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Gemäß des vom FBI unterstützten Bericht des IFFC werden ca. 87% aller Betrügereien
aus den U.S.A. vorgenommen (davon 1/3 Kalifornien und Florida); die folgenden Plätze entfallen auf
Nigeria, Kanada und Rumänien.
Jedoch werden 99% aller online abgewickelten Transaktionen zwischen seriösen
Partnern absolut ehrlich abgewickelt - zeigen Sie also Verantwortung und tragen Sie durch
Ihre Vorsicht dazu bei, daß die Gemeinschaft im Internet die
komerziellen Vorteile des jungen Mediums ohne schalen Beigeschmack genießen kann...
Opfer von Internetbetrug? Schreiben Sie
uns, wir machen Ihre Erfahrungen (anonym) öffentlich!
Ralf U. Göttelmann
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